Ein Lebenszeichen

Hallo Welt! 😀

Es ist ein bißchen her, dass ich mich hier gemeldet habe. Oslo war ne verdammt gute Zeit und ich bin auch richtig ausgeruht ins Studium zurückgekehrt – um direkt voll und ganz von allen möglichen Arbeiten vereinnahmt zu werden… Dahin die Entspanntheit 😉

Vergangene Woche war ich auf Exkursion in Hamburg und Berlin. Anlass ist ein 2-semestriges Forschungseminar mit dem Titel „Alltägliche Medienwelten im Wandel“, durchgeführt von Prof. Dr. Andreas Hepp an der Universität Bremen. Zurück zum 2-Tages-Trip: Am Donnerstag Hamburg, am Nachmittag nach Berlin und frühen Abend am Freitag zurück nach Bremen. Kurz: Anstrengend!
Auf dem Programm standen ein Besuch im Hans-Bredow-Institut, bei der Deutschen Welle, den VZnet Netzwerken (schuelerVZ, studiVZ, meinVZ) und ein Meeting mit Susanne Englmayer, eine der Autorinnen beim hauptstadtblog.

Der Ablauf war im Grunde immer der Gleiche: Führung, Präsentation, Fragerunde und ab zum nächsten Termin. Bei der Deutschen Welle durften wir sogar aufs Dach und uns in der Sonne aalen. Zwischen den Schüsseln (wenn man das so sagen kann).
Die Räumlichkeiten der VZ-Netzwerke überraschten durch ihre offene Gestaltung! Und wer sich schon immer mal fragte, warum das schuelerVZ rosa bzw. pink (!) als Grundton hat, dem sei dieser Umstand kurz und knapp erklärt: Mädels stehen auf die Farbe und wenn die erstmal da sind, kommen auch die Jungs. Klingt simpel, soll wohl auch so sein 😉  Jedenfalls sind die Jungs und Mädels klasse drauf! Nichts mit Dresscode. Come as you are! Hat mir sehr gut gefallen.
Immerhin konnten die VZler das Spiel gegen Serbien gucken – wir saßen im Café, 2. Stock, und trafen uns mit Susanne Englmayer. Im 1. Stock wurde das Spiel geschaut. Interessant am Hauptstadtblog ist wohl vor allem, dass das alles interessierte Menschen sind, die ohne Entgelt Artikel für das Blog (!) schreiben. Ja, ein Blog, kein Magazin, kein Kommerz (oder?) – und da es keine Redaktionsräume gibt, arbeiten alle Aktiven daheim.

Leider reagierte Frau Englmayer auf die Frage, ob die Blogosphäre Konkurrenz oder Sympathisant des klassischen Journalismus ist, etwas verärgert. Ja, die Frage ist alt und irgendwie scheint sie auch nicht sonderlich an Relevanz zu verlieren – immerhin gräbt ständig irgendwer diese Frage wieder aus 😉 In diesem Fall dann ich.
Den Ärger kann ich wohl nachvollziehen. Als Journalist ist einem die Frage sicherlich nicht unbekannt und man wird gern danach gefragt. Interessant ist lediglich die Entwicklung. Auf tagesschau.de gibt es immerhin eine ansteigende Zahl an Blogs und auch Vlogs! Und auch andere Medienformate und -plattformen ziehen nach. Wohin gehts also mit dem klassischen Journalismus (Den es wohl in der Art, für die der Begriff steht, sicherlich längst nicht mehr gibt… Stichwort Sensationalism)…

Nagut, nach dem vollen Terminkalender blieb der Gruppe noch ein bißchen Zeit um sich Berlin anzuschauen. Ich find den Alexanderplatz nach wie vor verwirrend 😉 Unsere Tour: Bis zum Dom, auf die Museumsinsel, vorbei am roten Rathaus, unterm Fernsehturm rüber zur Uhr und weiter mit der S-Bahn zum Spree-Ufer, gegenüber vom Hauptbahnhof. Da stehen Liegen und man wird sogar bedient 🙂 Was für ein Service. War leider Heuschnupfengeplagt… das Berliner Pilsener hat trotzdem geschmeckt 😀 Prost!

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