ELoH / Tag #7 bis #11

Von den letzten Tagen gibt es nicht viel zu berichten, da ich hauptsächlich mit meinen Prüfungsvorbereitungen beschäftigt war. Die Prüfung heute ist passabel absolviert und ich hab den Kopf wieder frei für andere Dinge.

Ich werde in Versuchung geführt. Mein Partner schickt mir sein altes Handy. Er meint es gut, und dennoch bleib ich bei meinem Nein! Ich will das weiter ausprobieren, austesten was geht und was nicht! Das Handy ist ordentlich verstaut – bis zu dem Zeitpunkt, da ich es wohl oder übel wieder gebrauchen musst 😉

Denn so ohne Handy fühl ich mir irgendwie befreit. Der Zwang der Erreichbarkeit ist gewichen. Wie sagte Schoki vorhin zu mir… ich sei ja immerhin noch per Mail, Facebook, StudiVZ und Twitter zu erreichen. Stimmt 😀

Ich bin z. B. nicht erreichbar, wenn ich Bahn fahre – und dennoch muss ich die Gespräche anderer anhören. Weghören geht schlecht, wenn man weder MP3-Player noch Gesprächspartner zur Hand hat. Und dann immer diese Themen!

Was, die is schwanger?! Ohgott, ich fahr grad bei der an der Wohnung vorbei, ey! Was? Ja, genau, ich fahr jetzt los Mama und bin dann gleich da. Nein, meine Kinder sind dieses Wochenende bei ihr! Alter, was guckstn so scheiße? Nee, der Typ mir gegenüber… Boah der Kevin das is ja son Sp****!

Obwohl ich zugeben muss, dass ich so manche Unterredung auch spaßig finde 😀 Was mich zu der Frage bringt, ob meine Gespräche auch belauscht wurden – von Menschen, die weder MP3-Player noch Gesprächspartner zur Hand hatten. Was die wohl mitgehört haben?

Jedenfalls gab es keine bis sehr wenig Ablenkung vom zu lernenden Stoff – prima 😀 Aber heute Morgen, doch, da hätt ichs vielleicht gebrauchen können. Ich hab den Raum nämlich nicht direkt gefunden. Das Gebäude schon, aber woran soll ich bei Google Maps erkennen, dass das Ding gefühlte 20 Eingänge hat? Okay, es waren wohl nur A, B, C, D, E, F… 6 Eingänge. Aber die führten dann ja auch immer nur zu einem bestimmten Trakt. Hm, das Handytelefonat hätte mir wohl nicht so viel gebracht, nur beruhigt – und am besten Bescheid wissen dann doch immer die Menschen, die vor Ort arbeiten 🙂 Die erste schickte mich erst einmal in die falsche Richtung und die mich am Ziel erwartende „Empfangsdame“ schickte mich dann doch noch in den richtigen Trakt 🙂 Rätsel gelöst! Prüfung dann auch bestanden. Und ein Handy ausgeliehen, damit mein Partner Bescheid weiß – das hat er eingefordert 😉 Für so eine Gelegenheit ist ein Handy natürlich spitze!

Spannend wirds morgen, wenn ich meinen Zug nicht verpassen darf, der mich in die Heimat bringt. Ich nehm ein paar Tage Auszeit von der Großstadt und verzieh mich aufs Land / Kleinstadt. Was daran so spannend ist: Verpass ich den Zug, muss ich irgendwie meinem Dad mitteilen, dass ich später ankomme… Ob das gut geht ohne Handy?

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2 Gedanken zu „ELoH / Tag #7 bis #11

  1. Da fällt mir ein – wolltest du nicht gestern abend noch von meinem Phone telefonieren? Oder hab ich das vertauscht 😉 Wünsch dir eine gute Reise, mit entspannten Schaffnern, pünktlichen Zügen und einer richtig eingestellten Klima 🙂

    Enjoy ur holiday 😀

    • Joa, schon, Du wolltest mir Deine Nr 😉 ja nich mehr leihen nach meinem Spruch 😦 War aber kein Problem, mein Dad war auch noch um 23 Uhr wach 😀 Mal schaun wie entspannt die Reise wird, wie alles so klappt – und danke 🙂

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