Siegen! Was geht?

oder: NRW feiert 64. Geburtstag

Vom 17. bis 19. September wurde in Siegen der 64. Geburtstag des Landes NRW gefeiert. Siegen, das liegt zwischen Köln und Frankfurt – und ist nicht gerade eine Schönheit. Sei es drum, viel wichtiger war die Frage nach dem Platz! Einen oder mehrere große Plätze hat Siegen so gar nicht. Die gewählte Lösung zeugt von Einfallsreichtum: die Innenstadt wurde einfach dicht gemacht, P+R-Parkplätze eingerichtet und zusätzliche Busse geordert.

Das Areal war riesig groß. Von Reichwalds-Ecke bis hoch zum oberen Schloss, ZOB und letztlich Siegerlandhalle war alles voll mit Informationsständen, Aktionsflächen und gut gelaunten Menschen. Zusätzlich zu den Aktionsflächen gab es mehrere Bühnen und dementsprechend ein ordentliches Programm 🙂

Am Freitagabend traute sich Stefanie Heinzmann vor das Siegener Publikum. Sie wirkte sehr natürlich, gab sich sichtlich Mühe weder sich noch das Publikum frieren zu lassen indem sie zum Klatschen, Hüpfen oder Mitsingen aufforderte. Das Publikum war sichtlich unterkühlt. Ich, der ich gerne klatsche, hüpfe und mitsinge wurde von vielen mit schrägen Blicken gewürdigt. Schade, die gute Stimmung tobte nur ca. bis 20m vor der Bühne. Fazit: starres Publikum aber äußerst sympatische Sängerin.

Am Samstag gab es das große Programm. Auch Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin NRW, war natürlich vor Ort – und machte sich sogar auf, das Areal zu erkunden. So liefen wir ihr dann auch über den Weg 😀

NRW-Tag Siegen 2010

Momentaufnahme des Festumzugs (Foto von jojosch via Flickr).

Schade ist, dass die WDR-Bühne nur dazu diente, das Programm vorzustellen… als Entschädigung gab es eine QuickTour, anders kann man das nicht nennen, durch das WDR-Studio Siegen. Als der Festzug über das Areal zog, hatten wir uns gerade etwas zu essen geholt. Highlight: In Siegen gibt es das Glashaus, wo H&M ein Geschäft hat. Glashaus, weil Glasfassade zur Hauptstraße. Wir haben noch nie so viele Schaufensterpuppen gesehen 😉 Wer wollte, konnte ausnahmsweise auf das Dach das Sparkassengebäudes fahren – schöner Ausblick! Das Apollo-Theater bot im 2-Stunden-Takt Führungen an. Schade, dass Abends die Konzerte parallel liefen: Max Mutzke, Luxuslärm und Revolverheld. Letztere haben ein sehr schönes Konzert gespielt, mit Liedern aus allen drei Alben 🙂 Immerhin war die Stimmung hier wesentlich besser. Leider war es aber auch sehr eng.

Insgesamt war der Geburtstag richtig gut organisiert. Einziger Moment, der irritierte: Die S3 fuhr wesentlich öfter als die S2, obwohl dort wesentlich mehr Menschen warteten… Einen Bus haben wir dann doch noch bekommen und Sonntag… da war dann erst einmal Ausruhen angesagt!

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