Welcome to… Gamerica!

Es ist Sonntag. Ein erneuter Umzug steht an. Fragen: Mit wem werde ich in einer WG wohnen, wird es wohl klappen und wo landen Hannah und Emily? Zunächst muss ich natürlich wieder zur Rezeption. Dort bekomme ich auch ohne Aufforderung mein bedding pack ausgehändigt – die Bettdecke ist grün – und bekomme sowohl zwei Schlüssel als auch eine Karte. Letztere ist zum Öffnen der Außentore, für den Fall, dass diese einmal geschlossen sein sollten. Mit den Schlüsseln öffne ich jeweils (A) die Haustür und die Zimmertür sowie (B) die Wohnungstür. Klingt merkwürdig, ist es irgendwie auch!

Leider hatte der Mann von der Security vergessen, Emily den Zimmerschlüssel (Wohnungs- und Zimmertür) auszuhändigen, sodass Emily vor ihrem Zimmer stand und wartete. Ich wartete draußen. An uns lief dann noch so’n Typ im Batman Zipper vorbei. Laut Aussage des Mannes soll der auch in meiner WG wohnen. Wirkte ein wenig schlaftrunken… der Miguel.

Am Nachmittag hatte ich von meinen neuen Mitbewohnern nicht viel, ich war ja (erfolglos) geocachen… Als ich erschöpft zurück kam, schleppten sich ein paar Neuankömmlinge mit ihren Koffern ab, ganz besonders ein Mädel, etwas größer als ich, das derart viel Gepäck hatte, dass das eine oder andere Gepäckstück auch beinahe auf der Strecke geblieben wäre. Sie hat aber aufgepasst und nach meiner Frage, ob ich hier helfen solle, war sie ganz erpicht darauf, es alleine zu schaffen. Ich wollt nur nett sein 😉 Flux hab ich die Gruppe eingeholt, überholt und die Haustür aufgeschlossen – um dann festzustellen, dass sie in meiner WG wohnt.

So traf ich also auf Steffi. Wie genau ich die anderen kennen gelernt habe, weiß ich nicht mehr. Aber bereits an diesem Abend war klar: Wir sind zu sechst. Und: wir leben in einer deutsch-amerikanischen Wohngemeinschaft – Gamerica. Aus Deutschland kommen Steffi und Julia (und ich), aus den USA Christina, Maddy und… Miguel 😉

Die wichtigsten Fragen wurden natürlich direkt gestellt: Wer bist Du und wo kommst Du her? Womit ich nicht gerechnet hatte: Die US-Amerikaner legen sehr viel Wert auf den Bundesstaat! Und: Dass ich keinen blassen Schimmer habe, wo welcher Bundesstaat liegt. Es gab also Nachhilfe 😛

NB: Der Umzug fand Ende Februar statt. Ich bin also nicht noch einmal umgezogen.

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