Über jplusgo

Hej, ich bin Philipp! Heidelberger mit „norddeutschen“ Wurzeln, der dies und das in diesen „Internetzen“ macht, Musik und Print liebt.

Breminale 2011.4: Audio.Visuell. // Audio.Visual.

Deutsch // English

Schon schade, wenn man keine Zeit für die Breminale hat. Hobbyfilmern sei dank gibt es das eine oder andere Video im Internet. 

Für Liebhaber von Feuershows hat die Nutzerin BrunetteMuesli eine eigene Playlist erstellt. Von den sechs Videos sind die meisten leider ohne Tonspur… In der Playlist von PaviArne finden sich acht professionelle Videos von einigen der aufgetretenen Bands, wie The Epstein und La Cherga. Das Gleiche gilt für TheDstricts Playlist, die fünf Videos versammelt, z. B. von Someday Jacob und Steve Cradock.

Zwar habe auch ich Videos aufgenommen, die Qualität ist aber verdammt schlecht 😉 Daher habe ich den obigen Zusammenschnitt fabriziert 😀 Dazu gibts eine von mir zusammengestellte Playlist zur Breminale 2011: Interviews und Live-Auftritte wechseln sich ab – bei fast 6 Stunden Laufzeit.

Auf der Seite von Bremen Vier finden sich eine ganze Menge Fotogalerien zur Breminale 2011 die auch Live-Aufnahmen beinhalten. Los geht’s: Überblick zur Breminale 2011. Das Reinhören lohnt sich auch hier: Das last.fm Radio zur Breminale 2011. Viel Vergnügen!

Quite a pity if you don’t have time for the Breminale. However, thanks to hobby filmmakers you can find a lot of videos online.

Lovers of fire spectacles will like the BrunetteMuesli’s YouTube playlist. Unfortunately most of the videos don’t have sound… PaviArne’s playlist contains eight professional videos of some of the bands that performed at the Breminale, like The Epstein and La Cherga. The same applies to TheDstrict’s playlist which contains five videos of Somday Jacob, Steve Cradock and others.

Well, of course I also shot some videos but the quality is really poor 😉 Therefore I used those snippets for the above short film 😀 Additionally check out the playlist I arranged: A mix of interviews and live performances – Wwith a run time of almost 6 hours.

Check out the Homepage of Bremen Vier for photo galleries and live recordings. Here you go: Überblick zur Breminale 2011. Also worth listening to: The Breminale 2011 last.fm radio. Enjoy!

Breminale 2011.3: Von Balkan über Klassik zu Bluesrock // From Balkan to Classic to Bluesrock

Deutsch // English

Nicht ganz so voll ging es am Samstag weiter. Lag es an dem Fußballspiel oder den eher unbekannten Bands? Der Besuch hat sich jedenfalls gelohnt: Von der Türkei in die Niederlande und abschließend auf die Insel. Das geht natürlich nur auf der Breminale.

Breminale 2011. Bandistas

Breminale 2011. Bandistas

Ab halb zehn spielten Bandista im Flut. Die aus der Türkei stammende Band hatte mindestens genauso viel Spaß während ihres Auftrittes, wie das begeisterte Publikum. Den Sound der Band beschreibt das Team der Breminale auf ihrer Internetseite wie folgt:

„Der Sound variiert von Balkan bis Reggae, über Klezmer bis Ska, Dub und Sirtaki und ist immer wieder unterlegt von traditionellen anatolischen Klängen.“

Breminale 2011. Zapp 4

Breminale 2011. Zapp 4

Ein paar Zelte weiter performte Zapp 4 auf der Weltbühne, deren Bandmitglieder allesamt Streichinstrumente spielen. Wer an (vermeintlich) langweilige Klassik denkt, der liegt ebenso falsch wie jene, die eine Performance à la David Garrett erwarten. Die Band zeigte viel Elan und Lust am Spiel und das machte Spaß!

Anschließend gab es dann die große Überraschung: Nein, nicht Joy Denalane, die im Bremen Vier-Zelt auftrat, sondern die britische Jon Amor Blues Group. Die Bluesrocker punkteten mit fett rockigem Gitarrensound und verspieltem, also im positivsten Sinne trickreichem Schlagzeugspiel. Die Jungs spielen wohl Ende des Jahres noch ein Konzert in Bremen 😉

Zum Glück blieb es nicht ganz so leer am Samstag. Tatsächlich füllte sich das Areal zu später Stunde noch ganz gut. Der Abend war vor allem eines: abwechslungsreich. Und beweist, dass auf der Breminale Platz für eigentlich jede Musik ist 🙂 Hier gibts noch ein paar Fotos.

Fotos // Photos

The Breminale continued on Saturday, well, not as packed as the night before. Was it because of the soccer match or the lesser known artists? The visit’s definitely been worth it: From Turkey to the Netherlands and finally the UK. Possible, of course, only at the Breminale.

Breminale 2011. Bandistas

Breminale 2011. Bandistas

Starting at half past ten Bandista performed in the Flut tent. The turkish band had as much fun as the wow’d audience. The team of the Breminale describes the band’s sound like this (loose translation):

„The Sound varies from Balkan to Raggae, from Klezmer to Ska, Dub and Syrtos and is always accompanied by traditional Anatolian sounds.“

Breminale 2011. Zapp 4

Breminale 2011. Zapp 4

Some tents further down the way Zapp 4 were performing on the Weltbühne (World Scene), whose band members play stringed instruments. Who thinks of (allegedly) boring classical music is as wrong as those who think of a performance à la David Garrett. The band’s play proved vigor and enthusiasm and that was fun!

The big surprise followed afterwards: No, not Joy Denalane who performed in the Bremen Vier tent, but the british Jon Amor Blues Group. Those bluesrockers convinced with a fat, rock-like sound of the guitar and a playful, really cunning play of the drums. Before the end of this year the guys are supposed to be coming back to Bremen for a concert 😉

Luckily the festival area didn’t really remain empty on Saturday. It actually filled up pretty well at tall hours. Most of all the night’s been one thing: Rich in variety. It proves that the Breminale offers space for practically any kind of music 🙂 Here are a couple of photos.

Breminale 2011.2: Deutsch gerockt // Rocked German

Deutsch // English

Schon für den Freitag waren bekannte Namen angekündigt: Pohlmann und Jupiter Jones spielten am Abend auf der swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt. Ein deutschsprachiger Konzertabend, der erwartungsgemäß gut besucht war.

Breminale 2011

Breminale 2011

Das Festivalgelände war gut gefüllt und ein Vorankommen nur sehr langsam und mit viel Körpereinsatz möglich. Auch der Deich erfreute sich gegen 19.30 Uhr bereits großer Beliebheit. Eigentlich nur ein Ort für Zweisame oder jene, die unten keinen Platz mehr fanden, denn hinter den Zelten hört man vor allem nur eines: Den Bass!

So kam es dann auch das ich Pohlmann (einmal mehr) nicht sah, dafür hörte und die Stimmung schien im Zelt ziemlich gut gewesen zu sein. Ein bunter Mix aus all seinen Alben fand sich auf der Setlist und auch trotz des Basses war das eine oder andere Lied sehr wohl zu erkennen. Na gut Ingo, aller guten Dinge sind drei: beim nächsten Mal will ich Dich wahrhaftig auf der Bühne stehen sehen 😉

Während der Pause kam Bewegung in die Menge und so fand ich mich dann kurz vor dem nächsten Konzert unweit des Zelteinganges: Jupiter Jones waren angekündigt. Der Ortswechsel hat sich definitiv gelohnt! Der Sound hat mich überrascht, denn im ersten Moment machte der Klang auf mich den Eindruck, als sei das vom Band statt live. Die Jungs von JJ haben das Zelt und die Menge davor mit alten und neuen Songs gerockt und haben mir vor allem Lust auf das Konzert im Oktober gemacht, das gerade vom Schlachthof in den Pier 2 umgezogen ist!

Im Anschluss stand noch ein kurzer Besuch im Flut an, in dem Gold Panda  performten, präsentiert vom Funkhaus Europa. Elektronische Musik die mich positiv überrascht hat! Um halb eins war dann Schluss.

Aber das war noch lange nicht der Freitag auf der Breminale. In einigen Zelten spielten im Anschluss noch DJ’s, was ich als sehr angenehm empfand, da man so nicht im Stillen nach Hause geschickt wurde 😉 Hier gibts ein paar Fotos.

Fotos // Photos

The entertainment programme for Friday night already listed some well-known artists: Pohlmann and Jupiter Jones performed on the swb stage in the Bremen Vier tent. Quite a mostly german-speaking concert night that was as well-attended as expected.

Breminale 2011

Breminale 2011

The festival area was pretty packed so though it was possible to move forward, progress was very slow and needed a lot of physical play. Even the dike was already pretty packed around 7.30 pm. The dike’s basically a place for couples and those who don’t like being amidst the crowds because behind the tents there’s mainly one thing you hear: the bass!

Likewise (once again) I wasn’t able to see Pohlmann performing on stage but listen to his live performance while the audience inside the tent seemed to be pretty cheerful. He had decided to play a nice mix of tracks taken from all his albums and even though the bass sometimes was the only audible thing, other tracks were quite easy to identify. Okay Ingo, the best things come in threes: Next time I really want to be able to see you performing on stage 😉

In between the concerts was a break I used to make my way down into the crowd and when the concert startet I found myself not too far away from the tent’s entrance: Next up Jupiter Jones. Going down there was definitely worth it! I was surprised by the sound because my first impression was that they were performing playback instead of live. JJ rocked the people with old and news songs and most of all made me to start looking forward to their concert in October which was just moved from the Schlachthof to the Pier 2!

Hereafter we stopped by the Flut tent in which Gold Panda was performing, presented by Funkhaus Europa (Broadcast Studio Europe). Electronic music that took me by surprise, in a positive way. However, around half past 12 the concert was over.

Luckily that wasn’t all of the Breminale on Friday. In some tents DJs continued to play some music which was pretty nice because otherwise we’d have been walking home without some good music accompanying us 😉 Here are a couple of photos.

Breminale 2011.1 // Breminale 2011.1

Deutsch // English

 

Wo gibt es gute Musik und ein buntes Unterhaltungsprogramm, das Ganze direkt am Deich mit lecker Schmaus und Trank? Natürlich einmal jährlich auf der Breminale in Bremen, auf dem Ostertordeich, direkt an der Weser!

Gut wirds! // It's gonna be good!

Gut wirds! // It's gonna be good!

Die Breminale ist vor allem zweierlei: umsonst und draußen! Auf dem Gelände gibt es keine Zäune, wenig Security und somit mehr Platz für Menschen, Unterhaltung und Buden, die für das leibliche Wohl sorgen! In diesem Jahr stand das Festival unter dem Motto „bio und fair“ welches mit Unterstützung von SozialÖkologie e.V. und Prozept e.V. realisiert wurde. Fair gehandelte Waren und bio-Schmaus gab es nicht nur in dem Bio-Dorf, sondern auch auf dem gesamten Gelände. Das war allerdings zeitweise so voll, dass es kaum noch Spaß machte und selbst der Deich war derart gefüllt, dass sich auch hier das Vorankommen schwierig gestaltete. Neben den bekannten Bühnen auf dem Schiff Treue und in den Zelten gab es in diesem Jahr auch ein Zelt mit dem Namen Hofnarr, welches die Schwankhalle kuratierte. Der Spendenzaun, der sich in der Mitte des Festivalgeländes befindet, war dieses Jahr sogar Ort eines Weltrekordes: Das größte Rubbellos der Welt! Der Eintrag in das Guiness-Buch folgt noch.

1 Parkplatz frei // 1 parking lot available

1 Parkplatz frei // 1 parking lot available

Was auch folgen muss, sind Gedanken dazu, wie sich die Breminale weiterentwickeln kann und soll. Dass es voll war, ist positiv zu werten, dass Leute aber davon reden es sei „zu voll“ gewesen, sollte die Organisatoren aufhorchen lassen. Das Festival lebt davon, viel (physischen und kreativen) Raum zu bieten: Im nächsten Jahr muss es vielleicht keine neue Konzertbühne geben, dafür mehr Raum für die Menschen 😉 Die Alternative wären Zäune und Sicherheitspersonal und somit alles andere als bremig. Das Rubbellos fand ebenfalls viel positiven Anklang, wenngleich die Begeisterung eher dem Publikum selbst zu entspringen schien denn durch die Moderatorinnen angefacht. Für Besitzer eines Smartphones gab es sogar eine Breminale-Anwendung, die das gesamte Programm enthielt. Zwar konnten die Termine direkt in den Terminkalender kopiert werden und auch Freunden die eigene Anwesenheit per Facebook mitgeteilt werden, welches Datum/Zelt/Act man sich aber zuletzt angesehen hat, das konnte sich die Mini-Anwendung nicht merken.

Voll wars! // It's been crowded!

Voll wars! // It's been crowded!

Sie war gut besucht die Breminale 2011, vielleicht zwischendurch ein wenig zu voll, aber sie ist sich treu geblieben und bot allen Besuchern eine Menge Überraschungen und ein absolut wunderbar abwechslungsreiches Unterhaltungs- und Musikprogramm! Im nächsten Jahr soll die Breminale übrigens vom 11. bis 15. Juli stattfinden. Natürlich wieder draußen und umsonst 😉

 

Where can you find good music and an entertainment programme rich in variety, all this on the dike including yummy food and beverages? You’ll find it every year at the Breminale Cultural Festival in Bremen, on the Osterdeich (easter dike) right beside the river Weser!

Gut wirds! // It's gonna be good!

Gut wirds! // It's gonna be good!

Most of all the Breminale is this: For free and open-air! There are no fences and rarely any security guards around which leaves more space for people, entertainment and booths that serve food and drinks! This year’s motto was „bio and fair“ which was realized with the help of the SozialÖkologie e.V. and Prozept e.V. The fair traded goods and bio-food weren’t only offered in the Bio-Village but all over the area. Unfortunately some time it’s been so packed that being there wasn’t much fun anymore and people even gathered on the dike so that it was hard to move there as well. Aside from the well-known stages on the ship Treue (engl.: Loyalty) and inside the circus tent-like tents, a new stage called Hofnarr (engl.: Court Jester) was added, being curated by the Schwankhalle. In the middle of the festival area is sort of a fence where people can donate money. This year this stage became the place of a world reecord: the world’s biggest scratchcard! Soon enough you’ll be able to find the entry in the Guinness Book of Records.

1 Parkplatz frei // 1 parking lot available

1 Parkplatz frei // 1 parking lot available

Also quite soon those who organise the Breminale have to think about the future development of the festival. The fact that it’s been packed is to be thought of as a good thing but when people are saying it was „too packed“ this should result in concepts how to deal with the crowds. It is vital to the festival to offer a lot of space, physically and artistically: There must not be a new stage though but more space for more people who want to join the party 😉 The alternative would be fences and security guards and that’s definitely everything else but bremig. The scratchard seemed to be a good idea even though the cheerful atmosphere seemed to be created by the audience than was encouraged by the hosts. Those who owned a smartphone could download a Breminale app which included the whole programme and enabled people to save dates in their calendar and to share the information with their friends via facebook. However the app couldn’t remember the date/time/act you had a look at the last time so using it was quite nerve-stretching.

Voll wars! // It's been crowded!

Voll wars! // It's been crowded!

It’s been a very well visited Breminale 2011, maybe some time slightly too crowded but it’s been true to its principles and offered all its visitors a lot of surprises and absolutely wonderful entertainment and concert programmes that have been very rich in variety! Next year’s Breminale will take place from 11. to 15. July. Open air and for free, of course 😉

Lasst picknicken // Let’s picnic

Deutsch // English

In Wolfenbüttel läuft gerade der Kultursommer und so wurde am Sonntag zum Picknick in weiß geladen. Der Regen, der über den Nachmittag zunahm, brachte dennoch einige standhafte Interessierte in den Park.

Auf den Wiesen zwischen der Seeliger Villa und der Landesmusikakademie fanden sich ab dem späten Nachmittag mehrere Stände zum Schminken lassen und Spielen. Neben der Bühne stand ein großes Gerüst, Und es regnete… Um 18.00 Uhr ging der Spaß los: Ich schätze mal bei der munteren Truppe handelte es sich bereits um die Artistokraten, die mit humorvollen und akrobatischen Leistungen die Leute zum Schmunzeln und Staunen brachten und doch immer wieder überraschen konnten. Natürlich alles fein in barocken Kostümen – sofern ich mich hier irre, lasse ich mich gerne korrigieren 😉

Mittendrin gab es dann noch einen (organisierten) Flashmob 😀 Wow, das zweite Mal live dabei gewesen, aber ich will auch mal mitmachen… 😉

Eigentlich sollte das Ukulele-Orchester draußen spielen. Die zogen aber wegen des Regens in die Kasematten, unterhalb der Seeliger Villa. Das war ganz muggelig und da die Spieler und Spielerinnen Lust und Laune hatten herrschte hier auch eine Bombenstimmung 🙂

Right now the Kultursommer is taking place in Wolfenbuettel and so on Sunday the Picnic in White took place. Although it rained and the rain even increaced throughout the early evening some curious and rain-resistant people attended the event in the park.

Some booths for face paintings and plays could be found on the meadows between the Villa Seeliger and the Landesmusikakademie (lit. transl.: State Music Academy). A big climbing frame was installed next to the main stage, and it rained… At 6 pm the programme started: I guess the motivated group is called Aristokraten, who made people smile, laugh and surprise them with their humoristic and acrobatic acts. Of course they’ve been wearing baroque costumes – but if I’m mistaken here please let me know 😉

While people walked from booth to booth and from act to act when there seemed to be a break a (organised) Flashmob took place 😀 Wow, the second time I’ve been attending one live but honestly, I want to participate some time… 😉

Originally the Ukulele-Orchestra was supposed to play on the meadows but since it was raining they moved into the casemates below the Villa Seeliger. That’s been pretty cosy and with all the motivated Ukulele players the atmosphere’s been bombastic 🙂

‚Schlaaand // Back in Germany

Hervorgehoben

Deutsch // English

Moin ‚Schlaaand! Land der FIFA Frauen-WM, des Flaschenpfandes und der Pünktlichkeit, mit monopolistischem Bahnsystem, bekannt für EHEC und Autobahnen…

Gegen Ende meines Auslandsaufenthaltes habe ich ja doch angefangen, mich wieder auf die Heimat zu freuen. Der Großteil der neuen Freunde war ja bereits abgereist, und Sunderland an sich ist dann zugegebenermaßen nicht so sexy 😉 Also Sachen gepackt, die letzten Tage genossen und Abflug. Zwar gab mir der EHEC-Kram zu denken, war aber auch auf die WM gespannt.

Zurück in Deutschland wurde mir dann erst einmal wieder mein Ausweisdokument abgenommen, der temporäre Reisepass. Anschließend musste ich dann feststellen, dass Hannover keinen schönen Flughafen hat. Meine Eltern haben mich abgeholt – erstaunlicherweise gab es keine Probleme, die deutschen Wörter zu finden. Das kam dann später 😉 genauso wie die Erinnerung an das Flaschenpfand – also nicht wegschmeißen die Plastikflasche und vor allem nicht mit anderem Müll vollstopfen… 😛

always on the .go

always on the .go

In den vergangenen zwei Wochen ist bereits eine Menge passiert… Vor allem bin ich viel gependelt, alle paar Tage nach Bremen, was meine Mutter dann dazu verleitete anzumerken, dass es scheint als verbringe ich mehr Zeit in Bremen als daheim. Aber es hat sich gelohnt 🙂 Ich habe meinen Job wieder und habe ab 1. August auch wieder eine Bleibe. Danke Nicole, Dominique und Flo, Till und Leyla, Julia und Dennis, und natürlich meine Eltern 😀 Na gut, danke auch der Bahn. Mit der Pünktlichkeit haben die es immer noch nicht so 😉 Worauf ich mich aber freue ist, in Zukunft vielleicht doch einmal eine Auswahl zu haben, wie sie in England existiert – da würde sogar die Bahn von profitieren 😀

So ganz einfach scheint das mit der Rückkehr dann aber doch nicht zu sein. Hatte ich in England keinen cultural clash durchlebt, fühle ich mich hier mit Vielem konfrontiert. Flaschenpfand, Pünktlichkeit, Korrektheit, Besserweisserei, Bürokratie… 😉 Nun muss ich bloß noch dafür sorgen, dass mein Kurs anerkannt wird und ich einen Abschlussbericht für das Erasmus-Programm schreibe. Läuft! 🙂

Moin ‚Schlaaand! Land of the FIFA Women’s World Cup, bottle deposit und punctuality, a monopolistic railway system, recently known for EHEC and autobahns… 

When the end of my stay abroad approached I eventually started looking forward to going back to my Heimat (homeland). The majority of my new friends already departed and Sunderland itself admittedly isn’t as sexy 😉 So I packed my stuff, enjoyed the last days and take-off. I was sceptic of the EHEC stuff… but I’ve also been curious because of the upcoming World Cup.

Back in Germany they’ve taken my identification document, the temporary passport, away. They let me through but I had to realize that Hannover doesn’t have an airport you’d consider „beautiful“. My parents welcomed me and picked me up – quite surprisingly I didn’t have problems thinking of the right german words. That is what followed later on 😉 as well as the memory of the bottle deposit – so do not throw away the bottle and most of all don’t fill it with other trash… 😛

always on the .go

always on the .go

During the past two weeks a lot of things already happend… Most of all I’ve been commuting almost every second day between home and Bremen so that my mom commented that she’s got the impression as if I was spending more time in Bremen than home. It’s definitely been worth it 🙂 I got my job back and am resident in Bremen from 1. August. Thanks to Nicole, Dominique and Flo, Till and Leyla, Julia and Dennis, and of course to my parents 😀 Well, okay, also thanks to the Bahn (railway company). They still are not very punctual 🙂 What I am looking forwards though is to hopefully have a choice in the future, just as it exists in England already – even the Bahn would benefit from it 😀

Anyways, returning to home doesn’t seems to be as simple as that. Going to England I didn’t experience a cultural clash but back home I feel confronted with so many things. Bottle deposit, punctuality, accuracy, smartypanty-ness, bureaucracy… 😉 So all I have to do now is get my classes accredited and write a final report for the Erasmus programme. Läuft! 🙂

Schottland // Scotland

Deutsch // English

 

Schottland: Da musste ich einfach noch mal hin!

Nahe Edinburgh // Near Edinburgh

Nahe Edinburgh // Near Edinburgh

In den vergangenen neun Tagen habe ich mir in Edinburgh einen Reiseausweis als Passersatz besorgt, in Glasgow bei David und Gus auf der Couch geschlafen, Inverness, die Gegend um das Loch Ness und Nairn mit einem gemieteten Auto erkundet und in Edinburgh Berge erklommen, einen frittierten Mars-Riegel gegessen und heißen Whisky mit Zimt getrunken. Mir hats Spaß gemacht! Ich werd die Tage ein paar Fotos hochladen 😉

 

Scotland: I just had to go there again!

Nahe Edinburgh // Near Edinburgh

Nahe Edinburgh // Near Edinburgh

During the past nine days I got a temporary passport in Edinburgh, slept on David’s and Gus’s couch, explored with Christina and Telse Inverness and in a rented car the area around the Loch Ness and Nairn and climbed mointains in Edinburgh, ate a fried Mars bar and drank a hot whisky with cinnamon. I had a lot of fun! I will upload some photos throughout the next days 😉

Kein Monat mehr // Not a month to go

Deutsch // English

Time to say goobye? Ja, leider… Für Viele ist die Vorlesungszeit beendet, die Visa laufen aus oder die Flüge wurden einfach für einen viel zu frühen Termin gebucht. Es wird hier langsam ganz schön leer 😦

Naja, bleiben noch knapp drei Wochen! Am Montag gehts mit Telse und Christina nochmal nach Schottland: Edinburgh, Glasgow, Inverness, nochmal Edinburgh und zurück! Dann bleibt mir nur noch eine Woche… Am Freitag geh ich hoffentlich mit Miguel und Nicola ins Stadium of Light, um die Kings of Leon zu sehen. Und am 21. Juni muss ich auf jeden Fall noch mit Christina The Green Lantern angucken 😀

22. Juni 2011: Ende. Aus. Vorbei. 8:50 Uhr – Ready for Take Off!

Time to say goobye? Yes, sad to say… For most of us the term is over, no lectures or seminars, the visa expire or flights have been booked for a date too early. This place eventually looks more and more unoccupied 😦 

Well okay, there are almost three weeks left! On Monday Telse, Christina and I go to Scottland: Edinburgh, Glasgow, Inverness, Edinburgh again and back. Left is just one week only… The following Friday I’ll hopefully be able to to see the Kings of Leon at the Stadium of Light with Miguel and Nicola. And then on the 21st I’ll definitely have to go see The Green Lantern with Christina 😀

22 June 2011: Full stop, finish. Over and done. 8:50 am – Ready for Take Off!

Rip-Off Britain (2)

Rip-Off Britain?! Weil ich zunächst mit einem Wechselkurs von 1.5:1 gerechnet habe, schien alles ziemlich teuer zu sein. Darum habe ich im März fleißig meine Kassenzettel gesammelt und Notizen gemacht, um der Frage auf den Grund zu gehen: Ist das Leben auf der Insel teurer als in Deutschland?

The Bridges.

Die Mall in Sunderland: The Bridges.

Insgesamt habe ich im März etwas mehr ausgegeben, als eingeplant war. Gute 250 Pfund waren alleine für Essen und Getränke notwendig. Auffallend ist, dass das Fleisch in Großbritannien ziemlich teuer ist, z. B. 3.50 Pfund für 1 Kg Hackfleisch. Glücklicherweise gibts überall special offer – Sonderangebote, die vermutlich eigentlich gar keine sind 😉 Weitaus günstiger kommt man im Supermarkt mit Tiefgefrorenem weg, aber auch frisches Gemüse und Obst scheint relativ günstig zu sein. Süßigkeiten wiederum sind ziemlich teuer und nur in kleinen Einheiten erhältlich. Ansonsten finden sich in den Supermärkten und Discountern Preise, die an Deutschland erinnern, z. B. 0.49 Pfund für 500g Fusilli (Aldi) – also ziemlich teuer, oder? Tipp: Wer die Augen aufmacht, der findet Markthallen! Die sehen zwar nicht sonderlich einladend aus, die Ware ist hier zu einem großen Teil aber frischer und von besserer Qualität als im Supermarkt. In Sunderland gibt es in The Bridges den Jacky White’s Market und einen weiteren Markt in der Nähe des Park Lane Interchange (Busbahnhof).

Wer die eigene Küche schonen möchte, kann sich in unzähligen Fast-Food-Restaurants versorgen. Die bekannten Ketten (McDonald’s, Burger King, Subway…) sind verhältnismäßig teuer, das Probieren der unbekannten Namen lohnt sich! Mein Favorit: Dixy Chicken. Ansonsten empfiehlt sich jeder Wetherspoon’s! Den ganzen Tag über gibts hier gute Angebote, angefangen am Morgen mit dem Frühstück für knapp 5 Pfund, Beer & Burger für den gleichen Preis oder Sunday Roast am Sonntag für gut 6 Pfund.

Besonders teuer erscheint mir die Verpflegung an der Uni zu sein. Während ich an der Uni Bremen kaum mehr als einen Euro für einen Kaffee bezahle, zahlte ich im März gute 2.40 Pfund für einen mittelgroßen Becher Macchiatto mit einem Schuss Sirup. Das Sandwich kostete knapp 2.50 Pfund, das Essen im Bistro knapp 3.00 bzw. 3.50 Pfund.

Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne ins Kino gehe. Ein Ticket kostet in Sunderland etwa 5 Pfund für einen Film in 2D, 6 Pfund für das Erlebnis in 3D. Damit ist der Besuch eines 3D-Films weit günstiger, als in Deutschland (etwa 12 Euro)! In Newcastle wirds dann schon wieder teurer… Gut 8 Pfund plus das Metroticket um The Adjustment Bureau in altem Kinogemäuer zu sehen. Kein toller Film, aber geniales Gebäude!

I Love Vodka!

I Love Vodka!

Während einem Auslandssemester will man nun einmal nicht seine ganze Zeit im Zimmer oder dem Seminarraum verbringen, nein, man will die Stadt erkunden und feiern! Das Pint Guinness kostete zwischen 2 und 3.50 Pfund. Jägermeister ist ziemlich teuer (3 Pfund), bestellt man eine Jaegerbomb bezahlt man 1 Pfund für ein Mixgetränk – das eventuell noch nicht gemixt ist 🙂 Cheers!

So, und wer macht die Sauerei weg? Mutti? Nee, die Waschmaschine! Ein weiterer ziemlich großer Posten. Im Clanny House kostet eine Wäsche 2 Pfund, 50 Minuten Trockner weitere 1 Pfund. Wechselgeld muss man dann schon passend dabei haben. Das stellt in der Regel aber kein Problem dar, da an den Kassen ungern Kleingeld gesehen wird.

Fazit? Ja, das Leben auf der Insel ist tendenziell teurer und zieht einem das letzte Hemd aus – sofern man nicht aufpasst! Es gibt überall Möglichkeiten zu sparen, man muss nur die Augen öffnen 🙂

Shopping 24/7

Einkaufen. Du weißt schon, eine dieser notwendigen und zeitraubenden Tätigkeiten. Gut dran ist, wer weiß, wo man was bekommt und zu welchen Zeiten.

Die Läden haben in Sunderland von 9 a.m. bis 5.30 p.m. geöffnet. Tesco ausnahmsweise bis 6 p.m., Aldi Sued sogar bis 8 p.m. – bei Nisa und einigen anderen bin ich mir gar nicht so sicher, wann sie nun öffnen und wann sie schließen. Fakt ist: Feiertage gibt es zwar, das hindert Aldi dann aber doch nicht daran an diesen oder auch am Sonntag bis 4 p.m. zu öffnen. Also alles kein Problem, sollte man mal etwas beim Einkauf vergessen haben.

The Bridges.

Die Mall in Sunderland: The Bridges.

Shoppen kann man in der Mall The Bridges, die sich im Stadtzentrum befindet und an allen sieben Tagen der Woche geöffnet ist. Neben Tesco und Iceland gibt es hier unter anderem einen HMV, Topshop & Topman, H&M, JD’s, sportsdirect.com sowie diverse Mobilfunkanbieter und Cafés, z. B. Starbucks und Esquire Coffee. Alleine Greggs gibt es hier drei! Allerdings ist es hier auch stets gut gefüllt! Mein Tipp: Günstiges Gemüse gibt es im Jacky White’s Market am Ende der Mall in Richtung des „Hauptbahnhofs“. Da gibt es nun auch ein Poundworld. Ein Besuch lohnt sich, weil es hier vieles im einiges günstiger als in anderen Läden gibt! Und alles garantiert für nur 1 Pfund. Um die Mall herum gibt es noch weitere Läden (juhu!), z. B. einen Curry Digital – so was wie Media Markt – die Fast-Food-Restaurants und Banken. Auf der High Street gibt es dann noch Primark, wo man günstig an neue Klamotten kommt. Der zieht demnächst wohl aber auch in die Mall.

Sunderland Downtown.

Sunderland Downtown.

Nach einer durchgefeierten Nacht kann es schon einmal sein, dass man zu spät aufwacht oder einfach nicht raus will. Sofern noch etwas im Kühlschrank vorhanden ist, reichen Computer und Internetzugang um online einkaufen zu gehen. Tesco ist nur ein Anbieter von vielen, die gegen geringe Liefergebühr die Waren zu Dir nach Hause bringen. Tipp: Es gibt immer wieder Angebote, z. B. 10 Pfund Discount ab 50 Pfund Bestellwert oder freie Lieferung für Neukunden – Also immer schön in der WG absprechen und Geld sparen 😀

Sollte der Kühlschrank doch leer sein und die Supermärkte noch ein paar Minuten geöffnet, einfach schnell ein Taxi nehmen. Ich weiß, das klingt aberwitzig, nur ist das Taxi auf der Insel einfach sehr, sehr günstig!