‚Schlaaand // Back in Germany

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Moin ‚Schlaaand! Land der FIFA Frauen-WM, des Flaschenpfandes und der Pünktlichkeit, mit monopolistischem Bahnsystem, bekannt für EHEC und Autobahnen…

Gegen Ende meines Auslandsaufenthaltes habe ich ja doch angefangen, mich wieder auf die Heimat zu freuen. Der Großteil der neuen Freunde war ja bereits abgereist, und Sunderland an sich ist dann zugegebenermaßen nicht so sexy 😉 Also Sachen gepackt, die letzten Tage genossen und Abflug. Zwar gab mir der EHEC-Kram zu denken, war aber auch auf die WM gespannt.

Zurück in Deutschland wurde mir dann erst einmal wieder mein Ausweisdokument abgenommen, der temporäre Reisepass. Anschließend musste ich dann feststellen, dass Hannover keinen schönen Flughafen hat. Meine Eltern haben mich abgeholt – erstaunlicherweise gab es keine Probleme, die deutschen Wörter zu finden. Das kam dann später 😉 genauso wie die Erinnerung an das Flaschenpfand – also nicht wegschmeißen die Plastikflasche und vor allem nicht mit anderem Müll vollstopfen… 😛

always on the .go

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In den vergangenen zwei Wochen ist bereits eine Menge passiert… Vor allem bin ich viel gependelt, alle paar Tage nach Bremen, was meine Mutter dann dazu verleitete anzumerken, dass es scheint als verbringe ich mehr Zeit in Bremen als daheim. Aber es hat sich gelohnt 🙂 Ich habe meinen Job wieder und habe ab 1. August auch wieder eine Bleibe. Danke Nicole, Dominique und Flo, Till und Leyla, Julia und Dennis, und natürlich meine Eltern 😀 Na gut, danke auch der Bahn. Mit der Pünktlichkeit haben die es immer noch nicht so 😉 Worauf ich mich aber freue ist, in Zukunft vielleicht doch einmal eine Auswahl zu haben, wie sie in England existiert – da würde sogar die Bahn von profitieren 😀

So ganz einfach scheint das mit der Rückkehr dann aber doch nicht zu sein. Hatte ich in England keinen cultural clash durchlebt, fühle ich mich hier mit Vielem konfrontiert. Flaschenpfand, Pünktlichkeit, Korrektheit, Besserweisserei, Bürokratie… 😉 Nun muss ich bloß noch dafür sorgen, dass mein Kurs anerkannt wird und ich einen Abschlussbericht für das Erasmus-Programm schreibe. Läuft! 🙂

Moin ‚Schlaaand! Land of the FIFA Women’s World Cup, bottle deposit und punctuality, a monopolistic railway system, recently known for EHEC and autobahns… 

When the end of my stay abroad approached I eventually started looking forward to going back to my Heimat (homeland). The majority of my new friends already departed and Sunderland itself admittedly isn’t as sexy 😉 So I packed my stuff, enjoyed the last days and take-off. I was sceptic of the EHEC stuff… but I’ve also been curious because of the upcoming World Cup.

Back in Germany they’ve taken my identification document, the temporary passport, away. They let me through but I had to realize that Hannover doesn’t have an airport you’d consider „beautiful“. My parents welcomed me and picked me up – quite surprisingly I didn’t have problems thinking of the right german words. That is what followed later on 😉 as well as the memory of the bottle deposit – so do not throw away the bottle and most of all don’t fill it with other trash… 😛

always on the .go

always on the .go

During the past two weeks a lot of things already happend… Most of all I’ve been commuting almost every second day between home and Bremen so that my mom commented that she’s got the impression as if I was spending more time in Bremen than home. It’s definitely been worth it 🙂 I got my job back and am resident in Bremen from 1. August. Thanks to Nicole, Dominique and Flo, Till and Leyla, Julia and Dennis, and of course to my parents 😀 Well, okay, also thanks to the Bahn (railway company). They still are not very punctual 🙂 What I am looking forwards though is to hopefully have a choice in the future, just as it exists in England already – even the Bahn would benefit from it 😀

Anyways, returning to home doesn’t seems to be as simple as that. Going to England I didn’t experience a cultural clash but back home I feel confronted with so many things. Bottle deposit, punctuality, accuracy, smartypanty-ness, bureaucracy… 😉 So all I have to do now is get my classes accredited and write a final report for the Erasmus programme. Läuft! 🙂

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Rip-Off Britain (2)

Rip-Off Britain?! Weil ich zunächst mit einem Wechselkurs von 1.5:1 gerechnet habe, schien alles ziemlich teuer zu sein. Darum habe ich im März fleißig meine Kassenzettel gesammelt und Notizen gemacht, um der Frage auf den Grund zu gehen: Ist das Leben auf der Insel teurer als in Deutschland?

The Bridges.

Die Mall in Sunderland: The Bridges.

Insgesamt habe ich im März etwas mehr ausgegeben, als eingeplant war. Gute 250 Pfund waren alleine für Essen und Getränke notwendig. Auffallend ist, dass das Fleisch in Großbritannien ziemlich teuer ist, z. B. 3.50 Pfund für 1 Kg Hackfleisch. Glücklicherweise gibts überall special offer – Sonderangebote, die vermutlich eigentlich gar keine sind 😉 Weitaus günstiger kommt man im Supermarkt mit Tiefgefrorenem weg, aber auch frisches Gemüse und Obst scheint relativ günstig zu sein. Süßigkeiten wiederum sind ziemlich teuer und nur in kleinen Einheiten erhältlich. Ansonsten finden sich in den Supermärkten und Discountern Preise, die an Deutschland erinnern, z. B. 0.49 Pfund für 500g Fusilli (Aldi) – also ziemlich teuer, oder? Tipp: Wer die Augen aufmacht, der findet Markthallen! Die sehen zwar nicht sonderlich einladend aus, die Ware ist hier zu einem großen Teil aber frischer und von besserer Qualität als im Supermarkt. In Sunderland gibt es in The Bridges den Jacky White’s Market und einen weiteren Markt in der Nähe des Park Lane Interchange (Busbahnhof).

Wer die eigene Küche schonen möchte, kann sich in unzähligen Fast-Food-Restaurants versorgen. Die bekannten Ketten (McDonald’s, Burger King, Subway…) sind verhältnismäßig teuer, das Probieren der unbekannten Namen lohnt sich! Mein Favorit: Dixy Chicken. Ansonsten empfiehlt sich jeder Wetherspoon’s! Den ganzen Tag über gibts hier gute Angebote, angefangen am Morgen mit dem Frühstück für knapp 5 Pfund, Beer & Burger für den gleichen Preis oder Sunday Roast am Sonntag für gut 6 Pfund.

Besonders teuer erscheint mir die Verpflegung an der Uni zu sein. Während ich an der Uni Bremen kaum mehr als einen Euro für einen Kaffee bezahle, zahlte ich im März gute 2.40 Pfund für einen mittelgroßen Becher Macchiatto mit einem Schuss Sirup. Das Sandwich kostete knapp 2.50 Pfund, das Essen im Bistro knapp 3.00 bzw. 3.50 Pfund.

Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne ins Kino gehe. Ein Ticket kostet in Sunderland etwa 5 Pfund für einen Film in 2D, 6 Pfund für das Erlebnis in 3D. Damit ist der Besuch eines 3D-Films weit günstiger, als in Deutschland (etwa 12 Euro)! In Newcastle wirds dann schon wieder teurer… Gut 8 Pfund plus das Metroticket um The Adjustment Bureau in altem Kinogemäuer zu sehen. Kein toller Film, aber geniales Gebäude!

I Love Vodka!

I Love Vodka!

Während einem Auslandssemester will man nun einmal nicht seine ganze Zeit im Zimmer oder dem Seminarraum verbringen, nein, man will die Stadt erkunden und feiern! Das Pint Guinness kostete zwischen 2 und 3.50 Pfund. Jägermeister ist ziemlich teuer (3 Pfund), bestellt man eine Jaegerbomb bezahlt man 1 Pfund für ein Mixgetränk – das eventuell noch nicht gemixt ist 🙂 Cheers!

So, und wer macht die Sauerei weg? Mutti? Nee, die Waschmaschine! Ein weiterer ziemlich großer Posten. Im Clanny House kostet eine Wäsche 2 Pfund, 50 Minuten Trockner weitere 1 Pfund. Wechselgeld muss man dann schon passend dabei haben. Das stellt in der Regel aber kein Problem dar, da an den Kassen ungern Kleingeld gesehen wird.

Fazit? Ja, das Leben auf der Insel ist tendenziell teurer und zieht einem das letzte Hemd aus – sofern man nicht aufpasst! Es gibt überall Möglichkeiten zu sparen, man muss nur die Augen öffnen 🙂

Impressions of (the old) York

Warum im Titel (old) York steht? Na, weils die englische Stadt York ist, nicht die amerikanische Stadt New York. Schade aber auch 😛 Interessant wars trotzdem!

York City Centre (including York Minster), in ...

The City of York, City Centre (Image via Wikipedia)

York liegt ungefähr eine Stunde mit dem Bus/Auto von Sunderland entfernt und hat definitiv nichts mit New York gemeinsam! Die eine Hälfte der Reisenden bestand aus den Austauschsstudenten, die andere aus vielen… Chinesen glaub ich.

Lars hatte das Glück neben einem sehr kommunikativen Kerl gelandet zu sein. Und weil Lars ein lieber Kerl ist, wollte er alle daran Teil haben lassen. Das führte dann dazu, dass ich auch Hallo sagen durfte… doch er kam mir zuvor:

You’re a handsome guy.

Ahja, danke. Äh, um das rauszubekommen hab ich gefühlte 2 Minuten gebraucht! Und es herrschte peinliche Stille. Ich hab danach versucht zu schlafen, habe aber Maddy, die neben mir saß, grinsen sehen 😀 Also, was war passiert? Nachdem wir uns den Tag über darüber unterhalten haben, kamen wir zu dem Schluss, dass der Arme wohl nett sein wollte – also anstatt mich anzubaggern wollte er lediglich ausdrücken wollen, dass ich wohl gute Chancen bei Mädels hätte. Ich finde nach wie vor, dass das ein merkwürdiges Thema ist, wenn man jemanden gerade einmal wenige Sekunden kennt 😀

In York selbst bin ich dann mit Yasi unterwegs gewesen. Hier und da sind wir wieder auf die anderen gestoßen. Ein paar Fotos:

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Das Foto vom Schloss zeigt: Die Briten scheinen jeden zur Verfügung stehenden Platz nutzen zu wollen um, ja, um einen Parkplatz zu bauen. Abgesehen davon hat der Ausflug gezeigt, dass England teuer ist. Vor allem für Touristen. Sämtliche Attraktionen waren für einen Preis von um die 8 Pfund zugänglich 😉

How Much Is The Fish

Wieviel Geld braucht man monatlich als Student in England? In GB zahlt man ja noch immer nicht mit dem Euro, sondern mit dem britischen Pfund. Also sollte ich wohl auch einen Blick auf den Wechselkurs werfen. Und die Lebenshaltungskosten?

Wie hoch sind die Lebenhaltungskosten in England bzw. im Nordosten Englands? Wer Infos hat, immer her damit 🙂

Bisher habe ich lediglich die Info, ca. 300-400 GBP für die Miete zu brauchen, das sind knapp 400 – 600€. Allein für die Miete! Obwohl der Nordosten wohl am günstigsten sein soll. Ein kurzer Blick in die Angebote bei afsaccomodation for students – legt nahe, dass die Miete pro Woche zwischen 50 und 80 GBP liegt, also ca. 200 bis 320 GBP im Monat? Das wären dann ja 260 bis 420€. Also fast das Bremer Niveau. Die Rechnung trifft zumindest dann zu, wenn ich mich tatsächlich für das housesharing entscheide.

Aber ein Dach über dem Kopf ist ja bekanntlich noch nicht alles 😉 Nebenkosten, Speis und Trank, das eine oder andere Bier, Kino, Klamotten, Bücher, CDs, DVDs… Das wird dann ganz schön ins Geld gehen. Wenn Du also schon einmal für längere Zeit in GB unterwegs warst, dann kannst Du mir ja bestimmt auch einen Tipp geben, wieviel Geld man so mtl. braucht.