Take the trash out!

Mülltrennung hin oder her, zunächst landet er in Eimern, dann in Tonnen bis er schließlich auf der Müllhalde verschwindet. Denkst Du!

Die Briten üben sich auch in Mülltrennung. In meinem Zimmer und in der Lounge gibt es zwei Eimer: Einen für Papier bzw. Plastik und einen für den Rest. Wie das mit der Mülltrennung funktionieren soll, wurde auf einem Zettel illustriert, der auch in Zimmer und Lounge zu finden ist. Nett, oder? An der Uni gibt es zwar keine Erinnerungshilfen, aber vier Eimer: Grau ist für landfill waste (Restmüll), Rot für plastic and cans, Grün für white paper und Blau für paper. Is doch logisch*! 😉

Viele bunte Smarties

Mülltrennung bei Google? (Foto by alles banane via Flickr)

Mülltonnen gibts hier auch. Die werden im Clanny House an zwei in der Woche geleert. Neben den ganz großen Tonnen mit dem schwarzen Deckel gibts noch kleinere, bei uns übliche für Familien, mit blauem Deckel. Irgendwie soll darin auch weiter getrennt werden, was aber nicht wirklich funktioniert. Vielleicht, weil es keinen Aushang mit Anleitung gibt 😉 So findet sich dann alles darin, wenn nicht eh schon zuvor auf Mülltrennung verzichtet wurde… Alles easy!

Erstaunlicherweise gibts aber auch eine ganze Menge Leute, die den Satz „Take the trash out!“ wörtlich nehmen. Überall in der Stadt finden sich Zigarettenstummel, Plastikflaschen, Dosen, McDonald’s Tüten und so weiter und so fort. Am liebsten hab ich aber die Dinger, die sich in den Bäumen finden: Plastiktüten von Tesco & Co.

* Variationen möglich!

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Choosing classes…

Social Media Life - Workstation

Social Media Life - Workstation (Foto von the tartanpodcast via Flickr).

Der nächste Schritt in der Bewerbungsetappe stellte das Abschicken des fertig ausgefüllten Bewerbungsformulares der Universität Sunderland dar. Auf 6 Seiten wurden all die Infos abgefragt, die bereits mit der ERAMUS-Bewerbung eingefordert wurden. Auch wenn wir in einem globalen Dorf leben, es gibt anscheinend digitale Wüsten, und das mitten in Europa, wo man es gar nicht so direkt vermuten würde… Nun gut, das Schwierigste war aber das Ausfüllen der zu belegenden Kurse. Gemäß ERASMUS-Vorgabe muss man für mindestens 30 ECTS an der Partner-Universität studieren. In Sunderland CP sind das 60. Ein Blick in den Modulkatalog, der nun (endlich) online gestellt war… Mitte Oktober… zeigt, dass das in Sunderland mindestens ganze drei Kurse sind. Maximal sechs – und das gestaltet sich durchaus schwierig. Hilfreich war da durchaus der Online-Modulkatalog, der beschreibende Texte enthält.

Meine erste Wahl: Contemporary Cinema, European Film and Society, Screenwriting for Television and Film 1, Introduction to Multimedia. Zweitwahl: Popular TV Genres, European Film and Society, Introduction to Video Production, News and Online Writing.

Allerdings bin ich auch schon wieder am Umdenken 😉 Welche Kurse ich dann besuche, wird bei Ankunft in Sunderland festgelegt… dann steht’s auch ganz offiziell auf Papier, vermutlich Stempel und allem drum und dran…

Auslands-BAföG

Das Auslands-BAföG sollte man ca. 6 Monate vor Auslandsaufenthalt beantragen, sagt mir zumindest meine nette Sachbearbeiterin im Studentenwerk. Die is ganz schön böse geworden – naja, nicht wirklich böse, aber ermahnend! Denn wir haben August. Moment… September, Oktober November, Dezember und im Januar geht’s los; also 1, 2, 3, 4, 5… ups! Wenn meine Rechnung korrekt ist, gibt’s erst im Februar 2011 Auslands-BAföG.

Das Ausfüllen braucht ja leider auch immer seine Zeit… Formblatt 1, Anlage 1 zu Formblatt 1, plus kopierte Nachweise die Auskunft über den eigenen „Reichtums“ geben; Formblatt 3 vom Vadder und vonner Muddi, also zwei Mal, plus die Kopien des erforderlichen Steuerbescheids; Formblatt 6 plus Nachweis für die Englisch-Kennntnisse und die Förderung durch das Erasmus-Programm. Mahlzeit. Denn das ist nur der erste Batzen.

Formblatt 1 und alles was dazu gehört ist auch Bestandteil des Antrags auf Inlands-BAföG, kam mir also bekannt vor. Als ständigen Wohnsitz sollte man das Elternhaus angeben 🙂 Die Angabe zum Wohnsitz während des Studiums, also während des Auslandsaufenthalts, lässt man erstmal weg. Wahlweise kann man dann angeben, dass man die Infos nachreicht (wie Anschrift und Mietkosten). Wer hat auch schon ein halbes Jahr im voraus eine Bleibe?!

Gut, das ich mit Formblatt 3 erstmal nichts am Hut habe. Später, wenn ich dann mal Papa bin 😉  Formblatt 6. Ja, also, liebe Frau Prof. Dr. Schavan, das ist wirklich ein Kuddelmuddel und sollte überarbeitet werden! Alleine um zu verstehen, welche Textblöcke ich da jetzt auszufüllen habe, habe ich bestimmt zehn Minuten gebraucht. Es soll nämlich Angaben zum Auslandsaufenthalt bzw. Auslandspraktikum enthalten. Warum man das nicht klarer voneinander abgrenzen kann, ist mir nicht ersichtlich.
Aber da tauchte eben auch wieder mein Problem mit dem Auslandsaufenthalt auf: ich weiß noch immer nicht, wann das Semester auf der Insel los geht bzw. endet. Also erstmal vorsichtshalber Januar bis Juli angeben 😀 Wasden Englisch-Nachweis angeht bin ich auch nicht wirklich schlauer. In den Ausführungen steht, dass der Bewerber bei mind. 7 Jahren schulicher Unterrichtung in der englischen Sprache keinen Nachweis beifügen muss. Ich hab trotzdem meinen Nachweis beigelegt, den QPT (Quick Placement Test) von meiner BA-Uni.

Alle Unterlagen gibt’s online beim Dezernat 49 der Bezirksregierung Köln. Die ist nämlich zuständig für die Anträge derer, die in das europäische Ausland gehen. Auskunft über die zuständigen Stellen gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf den Internetseiten zum BAföG.

So, als nächstes muss also die Bewerbung an die Universität in Sunderland raus. Wenn ich die Zusage habe… dann geht’s wieder rund. Viele Formulare die ausgefüllt werden müssen. Dazu dann aber bei Zeiten mehr 🙂

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Meine Erasmus-Bewerbung

Die Erasmus-Bewerbung ist zwar längst durch, dennoch einige Worte zum Prozedere an der Universität Bremen. Der Studiengang ist im FB 9 am IPKM angesiedelt. Hier sitzt auch die Person, die die Auswahl trifft. Das Institut hat Verträge mit Universitäten geschlossen, die dann Plätze im Rahmen des Erasmus-Programms für die Studierenden des IPKM bzw. FB9 an der Universität anbieten. In Sunderland ist eine dieser Universitäten 😀

Die Bewerbung, mit der man in das Erasmus-Programm aufgenommen wird, verläuft ziemlich unspektakulär und auch nur institutsintern. Sprich: Es ist eine Online-Bewerbung und es können sich lediglich die Studierenden des Studiengangs auf die Plätze bewerben. Das Online-Formular war nicht ganz so schnell ausgefüllt. Gut, persönliche Daten habe ich rausgerückt, aber was machen, wenn die Uni keine Semesterzeiten nennt? Recherche… Sprachnachweis hochladen, CV, Motivationsschreiben, fertig. Einzige Besonderheit bei der ganzen Sache: Meine Bewerbungsunterlagen lagen somit dem International Office der Universität Bremen vor – die im IPKM zuständige Person ließ sich das ganze nochmal ausgedruckt geben 😉 Kein Problem…

Jo, und dann: Warten und bangen. Und dann: F-r-e-u-e-n 😀

Allerdings ist es damit längst nicht getan. Leider. Ich muss mich noch um eine ganze Menge Papierkram kümmern, bis dann tatsächlich feststeht, dass ich 2011 nach Sunderland gehen kann…